Naturheilverfahren

Gynäkologischen Beschwerden liegen oft funktionelle Probleme zugrunde, ohne dass eine organische Ursache vorliegt. Neben der Behandlung mit Medikamenten oder Hormonen können daher Naturheilverfahren häufig eine sanfte Alternative bieten.

  • In der Ordnungstherapie nutzt man Fragen der Ernährung und Lebensführung, um funktionelle Beschwerden zu lindern.

  • In der Phytotherapie werden gezielt pflanzliche Stoffe angewendet, z.B. Mönchspfeffer bei Mastopathie oder prämenstruellem Syndrom, Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden oder Teufelskralle bei Gelenkbeschwerden.

  • Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Nach dieser Vorstellung fließt die Energie in Meridianen über die Körperoberfläche und auch die Funktion innerer Organe kann über die Stimulation bestimmter Punkte auf diesen Meridianen beeinflusst werden. Daher werden an diesen Punkten Akupunkturnadeln gesetzt, die 20-30 Minuten verbleiben, ggf. in dieser Zeit stimuliert und dann wieder entfernt werden. Die Behandlungen erfolgen meist wöchentlich, Serien von 8 bis 10 Behandlungen haben sich bewährt. Die Kosten werden von den Patienten/innen selber getragen, private Kassen übernehmen in der Regel die Gebühr. Die Wirkungen der Akupunktur sind in verschiedenen Studien wissenschaftlich belegt worden.

    Bei folgenden Problemen kann eine Akupunkturbehandlung angewendet werden:

    • Kopfschmerzen und Migräne, prämenstruelles Syndrom
    • Funktionelle Zyklusstörungen und schmerzhafte Regelblutung (sog. Dysmenorrhoe)
    • Funktionelle Störungen der Fruchtbarkeit (sog. Infertilität), auch beim männlichen Partner
    • Chronische Unterbauchschmerzen bei Endometriose oder Myomen der Gebärmutter sowie ohne krankhaften organischen Befund
    • Wechseljahresbeschwerden, Reizblase und Harninkontinenz Begleitend zur Krebstherapie (z.B. Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Chemotherapie, Immunstimulation)
    • Begleitend zur Krebstherapie (z.B. Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Chemotherapie, Immunstimulation)

    Während der Schwangerschaft:

    • Kopfschmerzen und Rückenschmerzen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Raucherentwöhnung und begleitende Suchtbehandlung
    • Begleitende Behandlung bei vorzeitiger Wehentätigkeit
    • Behandlung einer Beckenendlage (Steißlage)
    • Akupunktur zur Geburtsvorbereitung

    Im Wochenbett:

    • Rückbildungsstörungen der Gebärmutter
    • Störungen der Milchbildung sowie Milchstau bzw. Mastitis
    • Störungen der Blasenfunktion

    Allgemein:

    • Schmerzzustände wie Spannungskopfschmerzen und Migräne
    • Rückenschmerzen und Nacken-Schulter-Arm-Schmerzen
    • Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Schlaflosigkeit etc.
    • Raucherentwöhnung und Unterstützung bei Gewichtsreduktion